Pink in Berlin

„Wer oder was hätten Sie sein mögen (wenn nicht Sie selbst)?
Diese Frage verstehe ich nicht.“
(Antwort einer Katze auf eine der Fragen aus „Prousts Fragebogen“)

Jemand sagte kürzlich, dem „Zweiundvierziger“ fehle der „cat-content“. Nun denn, dem soll mit diesem Artikel Abhilfe geschaffen werden; denn was verschafft einem YouTube-Kanal, einer Facebookseite, einem Blog mehr Klicks als Putziges über und von Katzen?→ weiterlesen

Das stille Haus

Das stille Haus

(c) Horst-Dieter Radke

Im Zweiundvierziger, den Blog der 42erAutoren, erschien kürzlich die Reihe „Das stille Haus„. Viele Autoren haben es besucht und erzählen davon, was sie darin erlebt haben. Hier ist mein Beitrag:

Still steht es da. Und doch scheint es bewohnt. Die Fenster sind klar, die Treppe ist immer gefegt, der Garten sauber, wenn auch nicht akkurat. Der Teich davor mit klarem Wasser, obwohl es ein wenig bräunlich ist.

Und doch. Niemand öffnet, wenn man klingelt. Seit Jahren macht sie es, wenn sie auf seiner Wanderung an diesem Haus vorbeikommt, schon aus Tradition. Auch diesmal. Sie hat sich schon umgewandt und will wieder gehen, weil der Pflicht genüge getan ist, da stutzt Andrea, wendet sich noch einmal um.→ weiterlesen

Fährtensucherinnen: Der Inhalt

Einleitung: Claudia Wagner-Kempf

Drachen und Libellen. Das erste Kapitel,

in dem Claudia Wagner-Kempf (geb. 1970) vom Kind-Sein in der Welt der Erwachsenen schreibt, um Übergestülptes aus dem Weg zu räumen und das Eigene zur Entfaltung zu bringen.

Familienfreuden, Gipfelglück. Das zweite Kapitel,

in dem Helga Overweg (geb. 1937) zeigt, wie ein unspektakuläres doch ein erfülltes Leben sein kann, das in Schwaben begann, das Familie als Fundament erfuhr und das in Nordhessen und in den Bergen gelebt wurde.

Grenzerfahrungen. Das dritte Kapitel,

in dem Wernhild Bär (geb. 1944) von Grenzerfahrungen und Abbrüchen, von Kriegen und Fluchten und von sechs Generationen DDR und BRD berichtet.

Schule, Krieg und Liebe. Das vierte Kapitel,

in dem Irene Kreissl (geb. 1925) von Lichtblicken und dunklen Stunden, von Familie und Freundschaften erzählt, vom Krieg, der ihre Jugend dauerte und alles veränderte, nur nicht das Gefühl, dass das Leben lebenswert ist.

und morgen, da müssen wir wandern. Das fünfte Kapitel,

in dem Waltraud Viehmann (geb. 1943) hineinspürt in intensive Lebensmomente, indem sie innere Bilder vom Leben am Fluss, von der Ellermutter oder vom roten Mohn wieder lebendig werden lässt.

Selbst entscheiden. Das sechste Kapitel,

in dem Monika Beisheim (geb. 1947) von ihren ersten 18 Lebensjahren erzählt, bedrückend, traurig und voller Schweigen, aus denen sie willensstark den Weg zu einem Einverständnis mit ihrem Leben gefunden hat.

Freischwimmen. Das siebte Kapitel,

in dem Andrea Gunkler (geb. 1967) Untersuchungen anstellt, ihrer chronischen Krankheit, der Liebe, des Selbst, um sagen zu können, dass es sich lohnt zu kämpfen, Selbst zu sein.

Kurzbiographien – Sieben Autorinnen

Bildnachweise