Fundamentalpoetologischer Lesetipp

In einem Artikel in der Wochenzeitung „Die ZEIT“ äußerte sich Juli Zeh 2006 zum immer wieder aufkeimenden Anspruch an die Literatur, sie möge authentisch sein. Im Zeitalter von Reality Shows und Exhibitionismus bzw. Voyeurismus in der Unterhaltungsindustrie suche man auch in der Literatur nach echten Personen oder Vorgängen. Dabei ginge die Literatur verloren, erklärt sie.

Zwischenruf: Zur Hölle mit der Authentizität (Juli  Zeh)

Ihren Text habe ich verlinkt auf der Seite von Professor Albert Meier vom Institut für Neue Deutsche Literatur und Medien der Universiät Kiel gefunden. Von dieser Seite stammt auch die Überschrift für diesen Artikel. Für den Link auf seiner Seite greift Meier außerdem auf den Ausruf Juli Zehs am Ende ihres Artikels zurück: „Mon dieu – stay fictional!“

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