Toms Schreibtipps

Ein weiterer Schriftsteller, der seine Erkenntnisse zum Schreiben auf seiner Homepage zusammengefasst hat, ist Tom Liehr. Er ist der Meinung, dass Anleitungen für Schriftsteller an sich Unsinn seien. Nur durch ständige Übung und den Austausch mit anderen Schriftstellern (die mit einem im besten Fall weder verwandt noch verschwägert sind) lerne man.

Toms Schreibtipps

Seine Zusammenschau dessen, was er an Erfahrungen gesammelt hat, enthält einige Aspekte, die man so in Schreibratgebern wohl nicht finden wird. Zum Beispiel sagt er klipp und klar, dass Schreiben Arbeit sei. Und wenn man sich als Schriftsteller etablieren wolle, es eben nicht damit getan sei, nach Feierabend mal ein paar Zeilen hinzukritzeln. Außerdem ist er ein „Planer“, er plottet seine Geschichten, um ein Ziel zu haben, auf das sein Schreiben hinausläuft. Darin ähnelt ihm zum Beispiel Elizabeth George. Andere Autoren, wie Stephen King oder Juli Zeh, lassen sich treiben vom Schreiben und ihre Stories entwickeln sich aus dem Schreiben heraus. Liehr bezeichnet solche Autoren als Ausnahmetalente. In seinen Schreibtipps äußert sich Liehr auch zu grundlegenden handwerklichen Dingen (Verwendung von Adjektiven, Wahl der Perspektive, lebhafte Figuren erschaffen etc.), zur Überarbeitung und zur Vermarktung.

Doch ich will nicht viel mehr vorwegnehmen. Lest selbst.

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