Zwei Männer sitzen auf einer Bank und trinken Bier. Der Sportplatz bietet heute einen ungewöhnlichen Anblick.
Kurzgeschichte als Wettbewerbsbeitrag zum Putlitzer-Preis 2011 (Endauswahl)
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Zwei Männer sitzen auf einer Bank und trinken Bier. Der Sportplatz bietet heute einen ungewöhnlichen Anblick.
Kurzgeschichte als Wettbewerbsbeitrag zum Putlitzer-Preis 2011 (Endauswahl)
Der Mörder geht ins Netz
Monsenstein & Vannerdat, Mai 2010.
Taschenbuch, 9,90 €
ISBN 978-3-9421530-1-0
Bei amazon oder im Buchhandel, z. B. bei Osiander
Ende 2009 wählte die Jury, bestehend aus Mitarbeitern der Universität Münster und des Verlages Monsenstein & Vannerdat meinen Kurzkrimi “Death on disorder” für die Publikation in der Anthologie “Der Mörder geht ins Netz” aus. Den Kurzkrimi-Wettbewerb initiierte die E-Book-Plattform BookRix.
Leben Sie allein? Vergessen Sie manchmal, das Treppenhaus zu putzen? Oder überschreitet die Hecke Ihres Schrebergartens die zulässige Wuchshöhe? Dann seien Sie auf der Hut! Es könnte ein übles Ende mit Ihnen nehmen.
Hauptkommissar Klaus Krohn hat drei Morde aufzuklären. Ein Zufallsfund im Internet führt ihn auf die Spur eines Serientäters, und zu weiteren Opfern. Wer ist der Wahnsinnige, der scheinbar wahllos allein lebende Menschen tötet?
Die Anthologie können Sie über den stationären oder Online-Buchhandel beim Verlag bestellen. Oder lesen Sie den Text online auf BookRix.
Update Anfang September 2011:
Wegen der geringen Nachfrage entfällt der VHS-Kurs in diesem Herbst. Im Frühlingssemester 2012 biete ich wieder einen Schreibkurs an der VHS an. Ein Blick ins Programm lohnt sich!
* * *
Am 5. September 2011 startet an der Volkshochschule Bad Hersfeld mein Kurs “Kreatives Schreiben – Mit Worten Bilder malen”.
Sie wollten schon immer schreiben, wissen nur nicht, wie sie beginnen sollen? Wie sie das weiße Blatt unter Ihrer Hand zum Sprechen bringen? Lassen Sie sich inspirieren von Spielen, die Sie ins Schreiben bringen, die ihre kreative Ader an die Oberfläche zaubern.
In 8 Kurseinheiten, jeweils Montags zwischen 18:00 und 19:30 Uhr, erwartet Sie ein Ausflug in den Schatz an Geschichten, der in Ihnen schlummert und nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Sie werden erfahren
Ob Sie schon Erfahrungen mit dem fiktiven Schreiben gesammelt haben oder es einfach ausprobieren wollen: Für jeden ist etwas dabei. Machen Sie mit und probieren Sie es aus.
Heute liegt das Programm der VHS Bad Hersfeld-Rotenburg der Hersfelder Zeitung bei. Auf der Informationsseite zum Kurs finden Sie die einzelnen Termine sowie einen Link zur Anmeldung. Möchten Sie nähere Informationen zum Kurs? Ich freue mich auf Ihre Mail an info wort-weise.de.
Das Motorola-Tablet Xoom habe ich mir hauptsächlich zum Lesen von E-Books geleistet. Der Bildschirm des iPhones war mir auf Dauer doch zu klein. Also durchstöberte ich den Android Market auf der Suche nach geeigneter Lesesoftware.
Das Herunterladen der Software funktioniert so einfach wie im iTunes-Store. Der Android Market ist auf dem Tablet (Android Version 3.0) vorinstalliert. Programm suchen, installieren, fertig. Anders als bei den Apple-Geräten kann ich die Bibliotheken einiger Leseprogramme ganz einfach über das Dateisystem von Android füttern. Das Xoom funktioniert dabei wie ein überdimensionaler USB-Stick. Allerdings kann man sich dabei auch Viren einfangen. Das dürfte bei der abgeschirmten iTunes-Welt nicht der Fall sein.
Hier sind nun die Programme, die ich mir angeschaut habe. Die Sternchen hinter den Überschriften repräsentieren meine ganz subjektive Bewertung der jeweiligen App. Fünf Sterne sind – wie üblich – das Maximum. Eine Übersicht über Funktionalitäten, unterstützte Dateiformate, Performance, Einstellungsmöglichkeiten etc. befindet sich in dieser PDF-Datei: E-Book-Leseprogramme für Android
Wenn ich E-Books mit DRM-Schutz (Digital Rights Management) lesen möchte, führt kein Weg an txtr vorbei. Auch unter Android ist einzig dieses Program DRM-fähig. Nur dafür bekommt er in meiner Bewertung den vierten Stern. An den Funktionalitäten müssen die Berliner noch arbeiten. Die Oberfläche wirkt zwar sehr aufgeräumt und die Seiten blättern schnell um, die Einstellungsmöglichkeiten sind jedoch sehr spartanisch. Ich kann nur die Schriftgröße verändern und vom Tag- in den Nachtmodus umschalten. Die Bibliothek lässt sich nur über den txtr-Account befüllen. Dorthin kann ich meine andernorts gekauften E-Books hochladen und dann in die Android-App herunterladen. Daneben besitzt txtr einen eigenen Store, in dem ich mir neue Bücher kaufen kann. Zahlreiche deutschsprachige Titel sind im Angebot, txtr hat Vertriebsverträge mit etlichen großen Publikumsverlagen und mit libreka, der E-Book-Verkaufsplattform des deutschen Buchhandels. Das Gerät, auf dem ich lesen will, muss ich mit meiner Adobe-ID freischalten, damit mir die DRM-geschützten Texte angezeigt werden.
Ich habe mich für die kostenlose Version von Moon+ Reader entschieden. Es gibt noch eine Pro-Version. Die unterstützt zusätzlich den eigenen Calibre E-Book-Server. Da ich so etwas nicht habe, genügt mir die Light-Variante. Der Moon+ Reader gefällt mir von allen Apps, die DRM-freie E-Books anzeigen können, am besten. Ich kann die Bibliothek sowohl über diverse Online-Kataloge als auch mit Texten in meinem lokalen Speicher befüllen. Moon+ Reader unterstützt neben epub einige weitere Textformate. Die Einstellungsmöglichkeiten, was Darstellung und Bedienung der App angeht, sind sehr reichhaltig. Mehr hat, sofern ich das richtig überblicke, keine andere App zu bieten. So kann ich die Texte meinem ganz persönlichen Lesegeschmack anpassen. Auch die Performance ist prima. Die Seiten blättern schnell um, die Texte sind fix geladen und auch die Navigationselemente sind gut erreichbar. Der Moon+ Reader hat alles, was mein Herz begehrt. Volle Punktzahl. Es gibt auch einen Scroll-Modus, doch der behagt mir persönlich nicht.
> Moon+ Reader im Android Market
Ganz ähnlich ausgestattet ist der Aldiko Book Reader. Auch davon gibt es eine Premium-Version, deren Vorteil ich allerdings nicht ausmachen konnte. Würde die App auf meinem Xoom nicht dauernd abstürzen, zählte sie zu meinen Favoriten. Deshalb nur drei Sterne dafür. Wenn sie aber mal läuft, bietet sie fast so viele Einstellungsmöglichkeiten wie der Moon+ Reader. Das richtige Buch-Feeling kommt auf, wenn ich im Querformat eine Doppelseite anzeigen lasse. Das beherrscht der Moon+ Reader nicht. Die App ist ebenfalls an eine Reihe von Online-Katalogen angebunden, aus denen ich weitere E-Books in meine Bibliothek laden kann. Die kann ich auch aus dem lokalen Speicher befüllen. Beim Aldiko Book Reader fehlt einzig eine separate Notiz-Funktion. Sie ist bei den Lesezeichen untergebracht, ich muss also nicht darauf verzichten.
> Aldiko Book Reader im Android Market
Diese App ist schon ein bisschen weniger gut ausgestattet. Es fehlen die Möglichkeiten, Notizen zu machen oder Textstellen via Social Web zu teilen. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, die Performance ist anständig. Die Bibliothek befülle ich via lokalem Speicher oder über angebundene Online-Kataloge, die frei zugänglichen Content anbieten. Die Einstellungsmöglichkeiten beschränken sich auf das Wesentliche wie Schriftgröße, Seitenränder etc.
Auf den ersten Blick wollte ich den CoolReader gleich wieder löschen. Bibliothek? Fehlanzeige. Und der Text klebte direkt am Displayrand. Bis ich die vielen Einstellungsmöglichkeiten fand, die diese App bietet. Nachdem ich erst einmal Seitenränder, Zeilenabstand, Schriftart und -größe etc. angepasst hatte, ließ sich damit sogar ganz prima lesen. Doch die Optik des Programms konnte mich nicht überzeugen. Der CoolReader verfügt ansonsten über alle Funktionalitäten, die eine Lese-App braucht. Nur die Anbindung ans Social Web fehlt. Und die Bibliothek, die vermisse ich schmerzlich. Stattdessen bekomme ich einen Dateimanager angezeigt. Das wirkt nicht besonders ansprechend. Besonderheit: Wenn ich Notizen mache, kann ich zwischen “Notiz” und “Korrektur” wählen. Ich könnte also theoretisch mit dem CoolReader Texte korrekturlesen. Alle Notizen und Korrekturen stehen im Lesezeichenmenü.
> CoolReader im Android Market
Der einzige Vorteil von textunes ist die große Anzahl von deutschsprachigen E-Books, die ich mit Hilfe der App direkt im textunes-Store kaufen kann. Weil die Berliner noch fleißig die Werbetrommel rühren, lohnt sich hin und wieder der Blick auf deren Homepage, wo sie kostenlose E-Books zum Download anbieten. Die App selbst ist sehr spartanisch ausgestattet. Ich kann zwar ein Inhaltsverzeichnis aufrufen, aber keine Lesezeichen anlegen. Zum Glück merkt sich die App, wo ich mit dem Lesen aufgehört habe. Die Einstellungsmöglichkeiten sind ebenso sparsam. Helligkeit, Tag-Nacht-Modus, Schriftgröße, das war es auch schon. Die Performance ist allerdings prima, die Seiten blättern zügig um. Auch die Optik stimmt. Bis ein ausgewachsenes Leseprogramm daraus wird, müssen die Macher von textunes für meinen Geschmack noch einiges tun. Deshalb bekommt sie von mir nur zwei Sterne.
Den Riesen im E-Book-Geschäft will ich keinesfalls unterschlagen. Da Amazon allerdings E-Books bisher nur in einem eigenen Dateiformat vertreibt, um sie auf dem hauseigenen Gerät lesen zu lassen, stelle ich die Kindle-App ans Ende. Und weil epub nicht unterstützt wird, vergebe ich einen Stern weniger. Doch das könnte sich bald ändern, glaubt man Medienmeldungen. Auch ist die Anzahl der deutschsprachigen E-Books, die über Amazon zu kaufen sind, deutlich gestiegen. Und kostenlose Texte gibt es zuhauf im Kindle-Store. Nur dort kann ich übrigens meine Bibliothek befüllen, was bedeutet, dass ich einen Amazon-Account benötige. Optisch und funktional habe ich an der Kindle-App wenig auszusetzen. Sie wirkt sehr aufgeräumt, das Layout der Texte spricht mich persönlich sehr an. Weil die Kindle-Dateien bereits optimal auf das entsprechende Lesegerät abgestimmt sind, fehlen weitere Einstellungsmöglichkeiten. Nur Schriftgröße lässt sich ändern und vom Tag- in den Nachtmodus umschalten. Außerdem fehlen ein Wörterbuch und die Möglichkeit, Textstellen im Social Web zu teilen. Wäre die Einschränkung bei den E-Book-Formaten nicht, könnte die Kindle-App ebenfalls zu meinen Favoriten zählen.
Zusammenfassend heißt das: Auch unter Android brauche ich auf elektronoisches Lesevergnügen wie mit iBooks oder Stanza nicht zu verzichten. Hier noch einmal meine Favoriten:
Große literarische Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Anfang Juni ist es wieder soweit. Die “Tage der deutschsprachigen Literatur” finden vom 6. bis zum 10. Juli 2011 in Klagenfurt statt. Der Preis wird in diesem Jahr zum 35. Mal vergeben. Gelesen wird vom 7. bis zum 9. Juli, am 10. Juli 2011 werden dann die Preise verliehen. Wer mit von der Partie ist und während dieser drei Tage seine Texte vorstellt, hat der “Lesekreis” auf seiner Seite bekanntgegeben – neben der offiziellen Seite des Ingeborg-Bachmann-Preises. Aus ihren Büchern kenne ich Gunther Geltinger (Mensch Engel) und Thomas Klupp (Paradiso). Ich bin sehr gespannt auf sie und auf alle anderen.
Wenn auch immer wieder über den Wert dieser Veranstaltung diskutiert wird, über den Unterhaltungswert bin ich jedes Mal überrascht und werde meine freie Zeit in diesem Jahr nutzen, den Lesungen in Klagenfurt andächtig auf 3sat zu lauschen. Und wenn alle Teilnehmer schön brav dieses Buch hier gelesen haben, dann müsste es eigentlich 14 Bachmannpreisträger geben.