„Da wird unsere Nelli ja berühmt“

… sagte mein Mann gestern, als ich das Zeitschriftenheft mit unserer Katze auf dem Cover mit nach Hause brachte.

Für eine Autorin gibt es wohl kaum etwas Schöneres als die Freude anderer an den eigenen Büchern. Deshalb sammle ich mit Begeisterung, was ich im Netz und im Print und im Radio und wo sonst noch über „Frag deine Katze“ finde:

  • eine Besprechung in „Brikada„, einem Online-Magazin für Frauen: Andrea Gunkler: Frag deine Katze
  • fast eine halbe Seite in der Hersfelder Zeitung, Ausgabe vom 17. April 2018
  • eine Doppelseite in der TINA, Ausgabe vom 18. April 2018 (Facebook-Posting)
  • ein Telefoninterview in der Sendung „Morgenteam“ bei Radio7
  • ebenfalls eine Doppelseite in der Fernsehwoche, Ausgabe für die 15. Kalenderwoche
  • fast eine Doppelseite in der LAURA vom 25. April 2018
  • eine Buchbesprechung von Ursula Yngra Wieland (Phönixx Lebenscoaching) auf ihrer Facebook-Seite
  • eine Buchbesprechung von Edith Nebel in der weltgrößten Tiergeschichten-Sammlung tiergeschichten.de
  • Rezensionen auf amazon.de
  • ein Gewinnspiel auf katzen.de am 9. Mai 2018
  • und noch einmal Edith Nebels Rezension auf der Seite „Wahnsinn im Alltag“
  • fast eine ganze Seite in der Zeitschrift FRAU IM TREND am 18. Mai 2018
  • eine halbe Seite in der LEA Nr. 23 vom 30. Mai 2018
  • eine Besprechung im Blog LeseLustich am 15. Juni 2018
  • Buchtipp im schweizerischen Magazin Tierwelt (tierwelt.ch) am 5. Juli 2018
  • 3 Seiten „Schnurren gegen Stress“ in der Zeitschrift all4pets (crazy4dogs) am 12. Juli 2018

#PoppyDay

Es war Sommer, ein Sonntag, Kaiserinnenwetter. Mit einer Freundin hatte ich das Wochenende bei meinen Eltern in Waldhessen verbracht. Nach dem Mittag wollten wir in die Großstadt zurückkehren. Wir hatten uns für eine Ausweichstrecke entschieden, der Staumeldungen wegen. Der Weg, den wir gewählt hatten, führte zunächst über Wirtschaftsstraßen ins Nachbardorf. Wir passierten Felder und Wiesen, fuhren durch hügeliges Gelände mit Fernblick. Das Getreide stand hoch, die Wegrandgras ebenfalls. Wir bogen um eine Kurve – und mussten anhalten. Der Anblick, der sich uns hier bot, verschlug mir den Atem. Ein Getreideacker vor uns blühte blau, rot und weiß vor Kornblumen, Klatschmohn und Kamille. Wir stiegen aus, den Mund offen vor Staunen. Keine von uns hatte eine Kamera dabei. Es waren die Neunziger. Zum Fotografieren brauchte man spezielle Apparate mit Rollen darin, die man einem Fotolabor zum Entwickeln anvertraute. Uns bliebt nichts anderes übrig, als den Anblick in uns aufzusaugen, das Gefühl, das dieser Anblick auslöste, auf der eigenen inneren Festplatte abzuspeichern, um es jederzeit wieder abrufen zu können: dieses Aufsteigen in der Brust, diese Freude, die mir die Tränen in die Augen trieb.
Ich habe sie wiedergefunden, die Farben, das Blau, Rot und Weiß von Kornblumen, Klatschmohn und Kamille. Aber ich musste suchen. Zwischen Weg und Acker blühen sie, an den Rand gedrängt, auf einem schmalen Streifen, den die Giftspritze ausgelassen hat. Insekten schwirren darin: Bienen, Fliegen, Hummeln, Käfer. Es ist ein Gewimmel und Gesumm, als wollten sie sagen: „Wir sind hier. Wir sind nicht mehr viele, aber wir sind hier. Und auch wenn es manchmal nicht danach aussieht, am Ende wird wirklich alles gut.“