Krimihelden: Vom alten Rom bis ins mittelalterliche England

Die „Fünf Freunde“ von Enid Blyton waren es wohl, die bei mir den Funken gezündet haben für eine Leseleidenschaft, die bis heute anhält. Rätsel lösen, Geheimnissen auf die Spur kommen, Verbrecher dingfest machen, Gerechtigkeit herstellen. Darum geht es doch in Krimis, oder? Meistens jedenfalls.

Aus dem „Fünf-Freunde“-Alter bin ich schon sehr lang heraus. Aber meine Arbeit in einer großen deutschen Universitätsbibliothek machte es möglich, dass der Kriminachschub nie abriss. Einige meiner liebsten Krimihelden möchte ich hier vorstellen, in zeitlicher Reihenfolge ihres Handelns in der Weltgeschichte.
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Es läuft nicht

Nichtschreiben ist wie Nichtlaufen. Nach spätestens vier Tagen fangen die körperlichen Beschwerden an: ein diffuses Ziehen im Bauch (sitzt hier das schlechte Gewissen?), der Ansatz von Kopfschmerzen und – das untrüglichste Zeichen – eine Unruhe inwendig, die meine Extremitäten zappeln und mich von einem Ende der Wohnung zum anderen tigern lässt oder sieben Mal in der Minute vom Sessel aufstehen, auf dem ich es mir Mal um Mal gemütlich gemacht habe. „Es läuft nicht“ weiterlesen

Alles ganz anders

Der Urlaub, oder besser gesagt der auf Reisen verbrachte Urlaub, ist die Zeit im Jahr, in der man alles anders macht als sonst. Aus Bürohockern werden Extremsportler, Arbeitstiere sind kaum vom Strandlaken wegzulocken, aus Eigentümern kuscheliger Reihenhäuser werden Bewohner miefiger Bettenburgen oder moskitoverseuchter Strandlodges in irgendeinem Entwicklungsland. Gleich nach der Ankunft schreiben sie auf, was beim Reiseveranstalter zu bemängeln ist, damit der Spaß im Nachhinein etwas billiger wird. Immerhin: Den Zaun um das Hotelgelände kennen sie auch von zuhause.
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Eine Küche müsste man haben!

Ohne Küche leidet die Kreativität. Das betrifft das eigentliche Kochen genauso wie das Schreiben.

Fünf Jahre lang hatte ich keine eigene Küche. Um mich und meinen Mann zu bekochen, musste ich die Küche ein Stockwerk tiefer benutzen. Fremde Töpfe, fremder Herd, fremde Kochutensilien, für meinen Geschmack befremdliche Fernsehsendungen, die aus dem Nebenraum tönten. Kein guter Ort zum kreativen Arbeiten, „Eine Küche müsste man haben!“ weiterlesen

Notate von der Katz

19. Abrüll 2016, Dinstich

Der Frost hat sich die Nacht um andere geschert. Die Nellikatz will schon raus um halb acht, zur Kellertür, und wieder rin zum Poofen, da is der Blaumann grad los zum Malochen. Im i-Buch gelesen, ‘nen eigenen Text. Zum Fürchten viele Fehler. Das leg ich weg und les von der Regenkatz. Um die Mittagsstunde, ich schnibbel grad den Obstsalat, kommt die Nellikatz aus dem Schlafkabuff und klagt. „Notate von der Katz“ weiterlesen