Qindie – das Gütesiegel für verlagsunabhängige Bücher

Quindie - Das AutorenkorrektivHeute ist Q-Day! Heute präsentiert sich das Autorenkorrektiv Qindie erstmals der Öffentlichkeit.

Qindie? Was ist das?
Qindie = Qualität + Independent
http://www.qindie.de

Autoren, die verlagsunabhängig ihre Bücher publizieren, also Self-Publisher, haben sich zusammengeschlossen, um es dem Leser leichter zu machen, qualitativ ansprechende Texte zu finden. Ein Blick auf das Cover genügt. Ist das Qindie-Siegel drauf? Das große “Q” mit dem “indie” dahinter? Dann bekommt er etwas für sein Geld.

Zum Netzwerk von Qindie zählen Blogger, Rezensenten, Buchportale, Grafiker, Lektoren. Auch neobooks, eine der größten Plattformen für Self-Publishing, wird mit Qindie zusammenarbeiten.

Warum ich ein Qindie geworden bin? Weil ich – wie alle anderen Qindies auch – gute Bücher liebe. Als die Initiatoren Susanne Gerdom mich ansprach, entschied ich mich sofort dafür.

Es gibt viele Gründe, warum man als Autor seine Bücher unabhängig von einem Verlag publiziert. Natürlich sähe ich es gern, wenn meine Krimiminis in einem der großen Publikumsverlage erschiene, wenn sie DIE Topp-Titel wären, für die eine ganze Marketing-Maschinerie ins Rollen gebracht würde. Aber die Aussichten sind schlecht. Sehr schlecht. Warum?

  • Die Krimiminis sind nicht regional verortet, und das, wo der Regiokrimi boomt.
  • Die Krimiminis sind für Kurzgeschichten zu lang und für Romane zu kurz.
  • Alles, was kürzer ist als ein gängiger Roman, möchten weder Agenturen noch Verlage angeboten haben.

Deshalb: “Ich bin ein Qindieaner!”

 

NaNoWriMo startet am 1. November

Seit 1999 startet am 1. November 2011, pünktlich nachts um 0:00 Uhr, der “National Novel Writing Month”. Weltweit nehmen tausende von Schreibern daran teil. Sie treten an, um in 30 Tagen einen Roman von mindestens 50.000 Wörtern zu verfassen. Das sind pro Tag knapp 1700 Wörter.

Die Idee beim NaNoWriMo ist, das Schreiben fließen zu lassen, ähnlich der Methode der “Ecriture automatique”, die ich täglich verwende, um mich warmzuschreiben. Manch einer gibt den Tipp, das Fenster des Schreibprogramms so klein zu machen, dass nur noch eine Zeile zu lesen ist, damit man nicht in die Versuchung gerät, das bereits Geschriebene noch einmal zu lesen und sich daran zu orientieren. Der innere Lektor hat einen Monat lang Pause, wird in die Ecke geschickt und darf die Wand anstarren, sich aber nicht ins Schreiben einmischen. Keine Idee ist zu abenteuerlich, keine Entwicklung zu weit hergeholt, kein Ereignis unpassend. Was am Ende dabei herauskommt, weiß niemand. Ob sich mit dem Geschriebenen etwas anfangen lässt, genauso wenig. Dafür gibt es später den NaNoEdMo, den Monat, in dem der Text, der während der Schreibsessions im November entstanden ist, überarbeitet werden soll.

In diesem Jahr mache ich mit. Angemeldet habe ich mich und seit Tagen verfolgt mich eine Romanidee. Inzwischen habe ich mir erste Gedanken zum Inhalt gemacht, die Figuren haben Namen und auch die Form nimmt Formen an. Aufs Plotten verzichte ich bewusst, weil ich mich nicht von meinen Vorüberlegungen in eine bestimmte Richtung lenken lassen will. Eigentlich kann ich es kaum erwarten, mit dem Roman anzufangen. Wäre da nicht noch ein anderer Text, der zu Ende geschrieben werden will.

Mit der Anmeldung erhält man Zugang zu einem Forum, indem man über seine Fortschritte berichten und sich mit anderen Schreibern austauschen kann. Darüber hinaus erhält man E-Mails, die einen aufmuntern sollen, durchzuhalten. Schreiben in der Gemeinschaft sozusagen, dennoch sitzt jeder allein vor seinem Computer, vor seiner Schreibmaschine, vor seinem Papier. Ich bin gespannt auf die Erfahrungen dieses Monats und werde regelmäßig berichten.

Hier sind einige Links:

Jubel, Trubel, Kollegenzeit

Die Buchmesse in Frankfurt wirft ihre Schatten voraus. Die Fahrt ist geplant, das Online-Ticket gebucht, meiner Stippvisite am Freitag, 14. Oktober 2011, steht nichts mehr im Weg.

Auf Buchmesse in diesem Jahr freue ich mich besonders, nicht nur, weil ich in Frankfurt alte Kolleginnen treffen werde. Jede Menge neue Kolleg/innen der schreibenden Zunft werden für mich endlich ein reales Gesicht erhalten. Bisher kenne ich sie nur aus diversen Internetplattformen.

  • Um die Mittagsstunde erkenne ich sie hoffentlich, wenn sie Silke Porath am Stand von Schwarzkopf & Schwarzkopf (Halle 4.1 D148) bei ihrerLesung lauschen, die werten 42er-Autor/innen.
  • Und am Stand von neobooks (Halle 3.1 F149) treffe ich um 15.30 Uhr einige Autorinnen, die bei neobooks aktiv sind. Ich freue mich auf euch und auf das neobooks-Team.
  • Welche Begegnungen werden sich noch ergeben?