neobooks – nach der Buchmesse

Auf der Buchmesse 2010 hat das Projekt-Team der Verlagsgruppe Droemer/Knauer die neue Verlagsplattform neobooks für Manuskripte und künftige E-Books erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Hier gibt es mehr dazu zu lesen:

Die Projektleiterin von neobooks, Ina Fuchshuber, stand während der Buchmesse dem Literaturcafé Rede und Antwort. Was sie zu sagen hatte, kann man sich in diesem Podcast anhören:

Inzwischen hat das Lektorat des Droemer-Knaur-Verlags einen ersten Titel unter die Lupe genommen. Die Lektorin Eliane Wurzer hat sich den Text “Who the fuck is Sandra” vorgenommen, der am 15. Oktober 2010 auf Platz 10 der Top10 stand. In den nächsten Monaten wird jeweils derjenige Text auf Platz 10 von einem Profi-Lektor besprochen.

Wen es interessiert und wer als Autor dazulernen möchte, kann aus diesen Profi-Rezensionen eine Menge für sich rausholen.

neobooks – Los geht’s!

Seit heute – und damit pünktlich zur diesjährigen Buchmesse in Frankfurt – ist die E-Book-Plattform neobooks des Droemer-Knaur-Verlags für jedermann zugänglich. Noch immer befindet sich die Plattform im beta-Status, doch seit heute stellt sich der “Verlag 2.0″ einem größeren Publikum an Autoren, Lesern, Rezensenten und anderen Interessenten.

Mehr darüber gibt es hier:

Im Artikel des Literaturcafés werden viele Kritikpunkte angesprochen, die ich zusammen mit anderen Betatestern in den letzten Wochen ausführlich im neobooks-Basecamp diskutiert habe. Spannend wird es nun werden, wie sich die Menge der zu erwartenden Manuskripte auf neobooks auf die Qualität der Texte auswirken wird. Wird es zweites BookRix werden, wo es von Schulaufsatzniveau über Selbsthilfegruppenerfahrungsberichte bis zu Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Versuchen alles gibt, nur nichts mehr zu finden ist? Oder kann man als Leser dort wirklich Veröffentlichungsreifes finden? Manuskripte, die das Zeug zum Bestseller haben? All das wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Im Basecamp jedenfalls herrscht diesbezüglich gespannte Erwartung.

Online-Texte bei der VG Wort anmelden

Für die meisten in unserer Schreibgruppe dürfte das noch kein Thema sein, dennoch möchte ich auf die Anleitung zum Anmelden von Online-Texten bei der VG Wort hinweisen. Womöglich lassen sich mit Weblogbeiträgen oder literarischen Texten in anderen Online-Plattformen ein paar Cents verdienen. Texte, die mehr als 1800 Zeichen umfassen (gilt nicht für Gedichte) und öfter als 1500 Mal pro Jahr aufgerufen werden, können vergütet werden, wenn sie ein sogenanntes “Zählpixel” enthalten. Auf der eigenen Seite lässt sich das ganz leicht einbauen, auf fremden Seiten, z. B. in E-Book-Plattformen, geht das meist nur mit Zustimmung des Betreibers. Auf BookRix, zum Beispiel, kann ich bisher kein Zählpixel in meinen Text einfügen.

Die “Anleitung zur Anmeldung von Online-Texten bei der VG Wort” ist ein Artikel im Weblog “Wissenschaft und neue Medien”. Die Anleitung selbst (PDF-Format) stammt von Elke Fleing und entstand in Zusammenarbeit mit Annette Wagner, die bei der VG Wort für Online-Texte zuständig ist. Darin steht, wie man sich auf der VG-Wort-Seite TOM (Texte online melden) anmeldet, wie man Zählpixel beantragt und wie man diese in HTML-Seiten und Links zu PDF-Dateien einbindet. Klar und leicht verständlich.

Elke Fleing betreibt die Webseite “Berufung selbständig”. Darin befindet sich auch der Original-Beitrag mit Kommentaren. In diesem Weblog findet man weitere nützliche Tipps für Autoren und andere Kreative.